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Grüner Lärmschutz – von der Vision zum Erfolgschlager!
Eine Idee, so einfach wie genial: eine Lärmschutzwand,
die aus der Natur gemacht wird, in der sie steht. Ökologisch,
wirtschaftlich, effektiv.
Hinter
dem Lärmschutzpionier RAU steht der Landschaftsgärtner
und Techniker Henning Knief aus Rotenburg. Als Geschäftsführer
im Garten- und Landschaftsbau in Berlin machte er sich 1993 an die
Verwirklichung seiner Vision: die Entwicklung einer wirtschaftlich
und optisch attraktiven, „grünen“ Lärmschutzwand.
Henning Kniefs bahnbrechende Innovation war so erfolgreich, dass
er das Unternehmen RAU gründete, das er gemeinsam mit Erwin
Königsberger leitet.
Der
Allgäuer Erwin Königsberger ist staatlich geprüfter
Techniker im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau und seit der
Technikerschule in Berlin mit Henning Knief befreundet. Als dieser
ihm von seiner „Mission“ erzählte, war er sofort
überzeugt. Einer Zusammenarbeit stand somit nichts mehr im
Wege. Gemeinsam mit Henning Knief arbeitet Erwin Königsberger
seither an der Weiterentwicklung der einzelnen Produkte, am Ausbau
des Vertriebs und natürlich an weiteren Möglichkeiten
zur Innovation der Lärmschutzwände von RAU, beispielsweise
in Kombination mit Photovoltaik-Solar-Panels.
Interview mit Henning Knief und Erwin Königsberger zum
neuen Nationalen Verkehrslärmschutzpaket II
Herr Knief, vor Kurzem hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee das zweite Nationale Verkehrslärmschutzpaket vorgestellt. Darin werden zum ersten Mal quantitative Lärmminderungsziele für Straßen, Schienen, Binnenwasserstraßen und Flugverkehr formuliert. Welche Inhalte sind für Sie am wichtigsten?
Henning Knief: Ganz klar die Inhalte in Bezug auf Schienen- und
Straßenverkehrslärm. Wie Herr Tiefensee zu seinem Programm
anmerkt, ist Verkehrslärm für viele Menschen ein drängendes
Problem. Lärm beeinträchtigt die Lebensqualität,
verhindert Konzentration und Kommunikation, erhöht den Stress
und stört den Schlaf. Das Verkehrslärmschutzpaket zielt
auf eine Entlastung der Lärmbrennpunkte in ganz Deutschland
ab. Ein Schwerpunkt ist die Schiene. Aber auch für Straßen
soll eine Minderung des Lärms von 30% erreicht werden.
Was bedeutet das für Sie?
Henning Knief: Das Paket bietet uns hervorragende Chancen. Rund
15 Milliarden Euro sollen bis zum Jahr 2020 in diesem Sinne eingesetzt
werden. Es wird also sozusagen verpflichtend für Gemeinden
und Kommunen, in Lärmschutz zu investieren und ihre Bürger
zum Beispiel durch Lärmschutzwände vor krankmachenden
Belästigungen zu schützen. Und da die Ressourcen heutzutage
gemeinhin Einschränkungen unterliegen, müssen Entscheider
ihr Budget höchst effizient einsetzen. Mit unseren Lärmschutzwänden
ist genau dies möglich.
Es wird also mehr Lärmschutzwände geben. Die haben aber oft den Ruf, das Landschaftsbild zu verschandeln. Welche Lösung haben Sie hierfür parat?
Erwin Königsberger: Das stimmt. Mehr Lärm bedeutet mehr
Lärmschutz bedeutet mehr Wände und Wälle. Dabei haben
die konventionellen Lärmschutzwände aus Beton oder Holz
viele Nachteile. Beton sieht nicht schön aus, außerdem
vergehen sich oft Graffiti-Sprüher daran. Holz ist attraktiver
anzuschauen, verwittert aber schnell und ist somit wirtschaftlich
nicht tragbar. Unsere ökologischen Lärmschutzwände
sind effizient, greifen aber optisch nicht ins Orts- oder Landschaftsbild
ein. Und wenn, dann werden sie höchstens als natürlicher
Bestandteil der Umgebung positiv wahrgenommen.
Warum entscheidet man sich neben der optischen Komponente für Ihre Art Lärmschutz?
Erwin Königsberger: Die Erfahrung mit unseren Produkten hat gezeigt, dass sie den hohen Anforderungen seitens der Auftraggeber und Bevölkerung tadellos Stand halten. Eine Lärmschutzwand von RAU – egal ob entlang einer Autobahn oder Bundesstraße oder an Bahngleisen – schützt nicht nur effektiv vor Lärm, sondern ist auch noch kostengünstig, wartungsarm und nachhaltig. Und natürlich konkurrenzlos ökologisch. Wir verwenden zur Befüllung das Material, das beim Aushub oder beim Straßenbau übrig bleibt. Die Bepflanzung entwickelt sich von selbst, es ist keine Pflege oder künstliche Bewässerung notwendig. Schädlicher Feinstaub wird gebunden, CO2 von den Pflanzen absorbiert. Außerdem sind die eingesetzten Materialien sowohl umweltfreundlich als auch stabil und haltbar. Es gibt kein Argument gegen diese Art Lärmschutz, um dem neuen Nationalen Verkehrslärmschutzpaket II gerecht zu werden.

